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2017-05-05  Fine Art Handabzug auf Barytpapier - der Silbergelatine- oder Gelatinesilberabzug

Eine Fine-Art-Handvergrößerung von Schwarz-Weiß-Negativen mit individueller Ausarbeitung auf hochwertiges, edles Fotopapier mit starkem Trägerkarton und hohem Silbergehalt ist ein arbeitsintensiver Prozess, der aber eine unvergleichliche Qualität und Haltbarkeit der Fotografie ermöglicht.

Nach der Film-Entwicklung im eigenen Labor kann die Dichte und Qualität des Negativs vorab beurteilt werden, meist erfolgt ein Scan, der auch die Details des Fotos im Positiv umgewandelten Monitorbild hervorhebt.

Bei der nun folgenden Vergrößerung auf Papier werden Helligkeit und Kontrast durch mehrere Probestreifen-Entwicklungsdurchgänge ermittelt und optimal eingestellt. Abwedeln und Nachbelichten (Aufhellen und Abdunkeln bestimmter Bildpartien) zur Bildverbesserung und individuelle Ausschnitte werden geplant.

Das belichtete Fotopapier wird entwickelt, nach Stoppbad und Fixierung und anschließender Reduzierung der Fixiersalze in einem Hypo-Clear-Bad mindestens 30 Minuten gewässert.

Die anschließender Tonung des Photos dient in erster Linie der Haltbarkeit des Bildes, die den Barytbildern eine Lebensdauer von nachweislich mind. 80 Jahren beschert. Toner wandeln das lichtempfindliche Bildsilber in andere chemische Verbindungen um. Je nach Toner können UV Lichtbeständigkeit, geringer Farbtonumschlag oder ein komplett anderer Farbton erzeugt werden. Hier wird das Silberbild erst gebleicht, zwischengewässert und nachfolgend je nach gewünschter Intensität im Toner gebadet.

Das nasse und nicht sehr formstabile Barytpapier muss nun wieder gewässert und dann getrocknet werden. So ziehe ich eine langsame Lufttrocknung einer Trocknung mit Warmluftgebläse vor, erst nach Abtrocknung der Gelatineschicht wird die Restfeuchte des Papiers in der Trockenpresse beseitigt.

So halten Sie schließlich nach durchschnittlich zwei Tagen ein einzigartiges Kunstwerk in Händen und sehen, ob sich die Mühe gelohnt hat.

Weitere Infos zu Barytpapier https://de.wikipedia.org/wiki/Fotopapier

Infos zur Haltbarkeit und Präsentation von Silbergelatine-Prints

https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de/sw-fotografie/kolumne/101-wollstein03.html

Professionelle Rahmung in Bingen http://www.bilder-rahmen-bingen.de/

 

 

2016-10-19 Hokkaido. Ich habe die letzten Tage ständig Rezepte vom Hokkaido Kürbis gehört - und mich darüber geärgert, dass KEIN Mensch dieses Wort richtig ausspricht!

Bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Hokkaid%C5%8D)  gibt es sogar eine Sprachdatei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/Ja-hokkaido.ogg und in der Lautschrift steht auch: [hokːaidoː]. Warum wird das nur von jedem (oder fast jedem) falsch ausgesprochen? Es gibt keinen Grund und auch keinen Hinweis im Namen, dass dieses Wort in der Aussprache geteilt werden sollte. Denn dann käme ja das Trema in Anwendung (> Das Trema (altgriechisch τρῆμα „Bohrloch“, „Punkt [des Würfels]“; Plural: Tremata oder Tremas), auch Trennpunkte genannt, ist ein diakritisches Zeichen in Form eines horizontalen Doppelpunktes über einem Vokal. Seine Verwendung hat in den Orthographien verschiedener Sprachen zumeist die Funktion, eine veränderte Aussprache im Lautzusammenhang anzuzeigen)  und es würde Hokkaïdo geschrieben. Wird es aber nicht!!

Deswegen - bitte immer zusammenhängend sprechen und nicht stottern.

 




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